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Dienstag, 17. Januar 2017

Vegan Protein-Bars




Auf der Suche nach einem schnellen, eiweißreichen Snack zur Mittagspause oder nach dem Sport auf der Heimfahrt werde ich einfach nicht fündig.Den einzigen passenden Riegel liefert mein Freund Ben Urbanke mit dem weißen Riegel von GoodSport (Basis Lupineneiweiss) hier gehts zu den Riegeln von GoodSports

Die meisten aber in der Mittagspause schnell besorgten veganen Alternativen aber schmecken weder und sind auch noch teuer.

Also selbst ist der Sportler, ich habe mir ein Grundrezept zusammen-gemischt welches a) günstig, b) einfach, c) gesund und dazu noch d) lecker ist.Ich achte hier auf möglichst verträgliche Zutaten, bestenfalls gekeimte Zutaten.
Die Riegel lassen sich super einpacken und mitnehmen... wenn sie es überleben :-) :-)

Nach meinem Post auf Instagram kamen einige Rückfragen für das Rezept.

So here we go, ProteinBars by #tobinature ;-)


Das Rezept ist auf ein Backblech ausgelegt, je nach Zuschnitt-Größe und Dicke ergibt das etwa 25 Riegel.

Grundmasse/Basis-Rezept: 

  •  100g Protein-Pulver, vegan, gekeimt (z.B. von den Marken SunWarrior, BeGreen, etc.)
  • 1 EL (ca. 40g) Erdnussmuß
  • 200ml Pflanzenmilch (ich nehme hier Hafermilch von Oatly)
In einer grossen Schüssel zu einer Masse vermengen. 


Dazu:
  • 180g Haferflocken (gerne auch Mischung aus zarten Haferflocken und Kernigen
  • 75g Datteln und 25g Cranberries (in einem Mixer zerkleinert) 
  • 80g Nussmischung in einem Mixer zerkleinern, nicht zu klein, wenn größere oder ganze Nüsse bleiben, wird es bissfester ;-), 
  • 1 Teelöffel Backpulver,  
  • 1 Brise Salz
  • 4 EL MüsliMischung von NaturArten (gekeimtes Müsli, gerade die gekeimten Buchweizen sind super im Riegel!!!!). 
Das ganze zu einer Masse vermengen. Wenn die Masse zu fest ist, ein bißchen Pflanzenmilch dazugeben. 

Fertig ist die Grundmasse. 




Die Masse auf einem Backblech mit Backpapier verteilen und in vorbeheizten Ofen bei 180 Grad ca. 12-15min backen. 
Nach dem Backen 15min abkühlen lassen und dann in die gewünschte Form schneiden.







Vor dem Backen können wir nach Belieben die Richtung des Riegels vorgeben, in meinem Fall war es die Richtung Schoko: Also schon beim Protein Geschmacksrichtung Schokolade, dazu Vegane Schoko-tropfen und weiße Schokolade klein-geschnitten. 




 Andere Optionen/Mischungen:
  •  "Berry" (dann schon beim Eiweisspulver in die Geschmacksrichtung Erdbeere o.ä. gehen), Gojii-Beeren hinzugeben, getrocknete Himbeeren oder Erdbeeren, o.ä. 

  • Ingwery: Ingwer-Pulver, frischen Ingwer klein geschnitten dazugeben, ggf. 1-2 TL Matcha dazu. 

Viel Spaß beim Nachbacken :-) Wenn Ihr eigene Geschmacksrichtungen gefunden habt, freue ich mich über einen Kommentar, Anregungen usw.
Ich weiß nicht recht wie das Interesse hieran ist, wenn Ihr öfter Rezept-Ideen wünscht, auch hier einfach Kommentar. 

Bis dahin bleibt sportlich :-) 





























Sonntag, 22. März 2015

Vegan fatfree Oat/Banana-Cookies

Ich weiß nicht wie lange ich überlegt habe, in welche Richtung ich mit diesem Blog hier gehen soll.
Soll ich über Sport schreiben?



Was ich wie trainiere, wird hier wohl kaum Jemanden interessieren.
Ich hatte den Blog ja ins Leben gerufen, um über #VeganIronman zu schreiben. Zu zeigen, dass Vegan und Sport (evtl. auch für mich als Amateur "Leistungssport") mehr als nur zusammen passen.

Und so habe ich über die letzten Monate bestimmt zig mal den Entschluss gefasst, endlich wieder zu texten. Und irgendwie hab ich s doch vor mir her geschoben. Falls da draußen wirklich Jemand ist, der es vermisst hat: Sorry hierfür. Und - ich habe mir fest vorgenommen wieder mehr zu schreiben.
Viele Themen warten hier auf Ihre Berichterstattung :-)

Ich mache es mir leicht und fange mal wieder mit einem Rezept an, was ich für mich entdeckt habe:

Vegane und vollständig fettfreie Hafer-Quinoa-Kekse.
Diese Dinger überleben bei mir keine 30min. Ich liebe die und die Vorbereitungszeit beträgt inkl. Backen ggf. 20min!! Ob Frühstück oder Abendessen, für zwischendurch oder auch auf dem Rad im Training: Diese Kekse sind super lecker, liefern Energie, sind fettfrei und auch noch genial gesund.

Grundrezept Zutaten:
- 120g Dinkelmehl
- 200g Haferflocken
- 50g Qunioa (gepoppt)
- 1 Teelöffel Backpulver
- 1 Teelöffel Natron
- 100g Agavendicksaft oder Ahornsirup
- 1 Päckchen Vanillezucker
- Zimt nach Belieben
- 100ml Hafermilch
- 80g Rohrzucker
- 2 reife Bananen

Heute hatte ich als Alternative:
- 2 Teelöffel gequellte Chia-Samen
- 2 Esslöffel Cacao

Weitere Alternativen: Trockenfrüchte (Datteln, Cranberries, usw.), Nüsse, Nuss-Muß, usw....

Zubereitung:
Als erstes den Ofen auf 180 vorheizen.
Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen.
Bananen, Agavendicksaft, Hafermilch im Mixer zusammen pürieren.


Nun alle Zutaten vermengen und danach in kleinen Mengen auf ein Backblech.
Nach 10min Backzeit bei 180 Grad sind die Kekse noch erstaunlich weich. Beim Abkühlen werden die Kekse härter. Der gepopte Quinoa ist sensationell knusprig.
Zwei Kekse in die Rückentasche des Radtrikots und schon ganz losgehen.

Viel Spaß beim Nachkochen (oder Nach-Backen) und wenn Ihr wollt, würde ich mich über einen Kommentar von Euch zu dem Rezept und Eurer Erfahrung und lieblings-Geschmäcker freuen.
#GoVegan




Montag, 22. September 2014

Banana Island Part II

Schon lange plane ich wieder die Reise auf die Insel.
Nur klappt das einfach nicht.
Zwar bin ich vor 4 Wochen schon mal losgezogen um auf BananaIsland wieder ein paar schöne Tage zu verbringen, aber bin ich doch wieder den Gelüsten des Standart-Essen unterlegen.

Doch nun habe ich Vorkehrungen getroffen:
Heute am Tag der Abreise habe ich sämtliche weiteren Lebensmittel vernichtet. Gestern - glücklicherweise war ich auch noch ein Halbmarathonrennen gelaufen (dessen Ergebnis so schlecht ist dass ich es verdrängt habe und auch hier kein weiteres Wort verliere) und so konnte ich gestern auch noch Essen was das Zeug hielt.
Resultat: Die Wohnung ist voll mit Bananen. Und NUR BANANEN!!

Vergangene Woche habe ich bereits in zwei Einkaufs-Schüben ca. 40kg Bananen gekauft, die sind nun schön reif. An diesem Wochenende kam eine weitere Kiste dazu, die sollte gegen Mittwoch die richtige Reife haben.



 
Also was ich bei meinem ersten Besuch auf Banana-Island gelernt hatte: Planung ist wichtig!!
Das hätte ich dieses Mal erledigt.

Heute vormittag war ich mit einem Bananen-Shake (8 Bananen, Kokoswasser) gestartet.

Zum Mittagessen gab es noch ein paar Nektarinen die hier noch rumlagen und auch ein paar Bananen.


Jeder der BananaIsland schon mal gemacht hat wird hier merken, 8 Bananen zum Frühstück und das Mittagessen: Das sind viel zu wenig Kalorien. Und genau deswegen bin ich um 18h völlig hungrig aus dem Büro gestürmt, der Gefahr und dem Verlangen mir in der Stadt schnell "was im Vorbeigehen" zu holen konnte
ich gerade so widerstehen.

Endlich zu Hause gabs mal schnell 5 Bananen.

Damit ich zum Snacken in Zukunft etwas greifbar habe, habe ich ca. 15 Bananen in den Dehydrator (Dörrgerät) geworfen, in Scheiben geschnitten, mit geriebener Vanille bestreut. In 12 Stunden hab ich getrocknete Bananen die ich einfach für den kleinen Hunger im Büro lagern kann.



Zum Abendessen - und während ich hier schreibe - gibt es einen super Vanille (non)Milkshake aus 9 Bananen, Kokoswasser, Kokosblütenzucker und geriebener Vanille. Super lecker.

Ab morgen werde ich versuchen, auch mindestens einmal am Tag noch Grün dazu zu essen. Z.B. Eisbergsalat, Ruccola, Basilikum usw....

Das war Tag 1, Aufbruch nach BANANA Island.

Stay tune, check out my instagram-picutres and carb up!!





Montag, 4. August 2014

Knackige Tofu-Bällchen

Sensationell.
Ich habe diese Tofu-Bällchen als Rezept im Internet gefunden. Fand das Rezept spannend und habe mich am Sonntagmittag nach dem Radfahren mal gleich in die Küche gestellt.


Die Zutaten hat man eigentlich im Haus:

  • Knoblauch, 
  • eine Packung Tofu (ich habe eine 250g Packung genommen)
  • 1 Esslöffel mittelscharfen Senf, 
  • 2 Esslöffel Kichererbsenmehl, 
  • 2 Essllöffel Tomatenmark, 
  • ordentlichen Schuss Paprikapulver (süß), 
  • eine handvoll gehackte Petersilie, 
  • 2 Esslöffel Hefeflocken, 
  • 3 Esslöffel Semmelbrösel (Panierpulver)
  • einen Teelöffel Scharfmachergewürz von Sonnentor (Geheimzutat)
  • Pfeffer und Salz nach belieben. 

Den Knoblauch und die Petersilie habe ich klein gehackt, dazu das Tofu zerdrückt (mit der Gabel oder den Fingern). Dann habe ich alle Zutaten zusammen geworfen und noch zu einem schönen Teig vermengt....
Ich habe versucht, den Teig so glatt wie möglich zu bekommen, um keine groben Stückchen später in den Tofu-balls zu haben.



Dann aus dem Teig mit den Fingern kleine Bällchen geformt und nochmal mit Paniermehl versehen und ab damit in die Pfanne.
Leider - und das ist wohl der Nachteil mit den Tofu-balls - braucht man einiges an Öl in der Pfanne.

Wenn die Bällchen etwas dunkel sind, macht das gar nichts, im Gegenteil, abgekühlt sorgt das erst für eine richtig leckere Kruste.




Das Rezept habe ich übrigens in dem phänomenalen Blog www.veggi.es gefunden.

Viel Spaß beim Nachkochen und noch mehr Spaß beim Essen!! SUPER LECKER!!!!




Dienstag, 29. Juli 2014

Vegan Zucchini-Brownies

Auch wenn man immer auf die Ernährung achtet, schön fettfrei, gesund, ausgewogen.....
So ganz kann man sich den leckeren Sünden des Lebens ja nicht verwehren.

Wenn Sünde, dann aber doch bitte so gesund wie möglich. Und in diesem Fall sogar mit Gemüse !!!


Ich habe diese Brownies schon zu mehreren Anlässen gemacht, ob Geburtstag, Familienfeiern oder - wie verganene Woche - zum Vereinstreffen: Die Brownies sind der Knaller und erfreuen sich größter Beliebtheit.

So here we go: This is my recipe for delicious and awesome hole-wheat zucchini-brownies:

Zutaten für ein großes Blech:

  • 2 normal-große Zucchini
  • 2 Tassen Mehl, Vollkorn (ich habe Weizenmehl genommen; gerade der Vollkorngeschmack kommt später mit dem maximalen Schokoladengeschmack so richtig gut!!)
  • 1 Tasse Cacao-Pulver, ungesüßt, vegan, 
  • 1 Esslöffel Backpulver, 
  • 1 Päckchen Vanillezucker, 
  • 2 Tassen Rohrzucker (!!) 
  • 1 Tasse Olivenöl (mir ist 1 ganze Tasse viel zu viel. ich habe eine halbe Tasse genommen)
  • eine Brise Salz, 
  • Dunkle Schokolade, vegan.

Und los gehts:

Mehl, Zucker, Salz, Backpulver und Cacao-Pulver (also alle trockenen Zutaten) ein einer großen Schüssel vermengen.
Die Zucchini in einen Mixer und zu Brei mixen, dazu das Olivenöl geben.
Nun Zucchini und trockene Zutaten zusammen vermengen.



Die dunkle Schokolade zu Schokoladen-Raspeln (oder grobe Stückchen) hacken und eine gute Menge davon zu dem Teig geben.
Je nach Wunsch kann man hier nun auch Walnüsse (so habe ich es gemacht), Mandeln oder andere Nüsse dazugeben.





Den Teig auf einem großen Blech verteilen und nochmal mit Schokoladenstücken bestreuen.

Ca. 15min auf 180 Grad im vorgeheizten Backofen backen und danach erstmal abkühlen lassen, bevor man anfängt zu essen :-)




Tipp: Hierzu frisches Bananeneis :-)





Montag, 14. Juli 2014

What I ate before an Ironman-Race

Und plötzlich ist es soweit.
Der Trainingsplan gibt deutlich die Richtung vor: 
Ruhephase. Tapering. 

Einerseits freut man sich auf diese Phase kurz vor dem Rennen schon das halbe Jahr. Die Gewissheit genug trainiert zu haben, die Füße und auch die Seele baumeln lassen. Essen, schlafen, das Leben genießen. Nicht mehr an "Jede-Minute-mit-Training-füllen" denken. 
Rad putzen. Auch eine Beschäftigung
um die Zeit tot zu schlagen....
Einfach schön diese Zeit!!

Zumindest in der Vorstellung. 

In der Realität ist es die furchtbarste Zeit. Genau das, was ich mir eigentlich so schön ausgemalt habe, ist jetzt eine Katastrophe. Habe ich denn wirklich genug trainiert? Sollte ich nicht doch noch mal einen wichtigen Trainingsreiz setzen? Was, wenn ich jetzt durch das verminderte Training richtig Gewicht zu lege?? Ja ich habe das Gefühl, ich habe schon wieder zugenommen.....
Ich werde zunehmend gereizter. Und ich erwische mich, wie ich Nachts aufwache und völlig wirr vom Ironman-Rennen geträumt habe.





Im Training werde ich oft gefragt: "und, biste fit für Frankfurt??".
Diese Frage bringt mich innerlich immer zu Bauchschmerzen. Mit dieser Frage werde ich sofort daran erinnert, dass es nicht mehr lange dauert.
Tausend Gedanken und Renn-Situationen gehen mir durch den Kopf. 

Taperphase. Nichts für schwache Triathlon-Nerven. 

Nur noch wenig Trainieren und richtig essen. Und gerade da liegt das Problem. 
Wie esse ich nun richtig?
Sushi: Reis und Gemüse. Ich nehme mal 6 ganze Rollen :-)

Im Grunde ist die Ernährung in den letzten zwei Wochen vor dem Rennen eine einfache Geschichte: 
In der ersten Taper-Woche, hier werden noch ca. 60% des Trainings absolviert, kann und sollte man sich völlig normal ernähren. Jedoch sollte man vermehrt auf Fruchstäfte und zuckerhaltige Getränke umsteigen. 

In der zweiten Taper-Woche, und zwar ab Mittwoch, beginnt bei mir das eigentliche Carbo-Loading. Also nach dem Motto: Alle rein in den Bus!!!!

Ich werde hier von Caroline Rauscher beraten, führende Ernährungsexpertin und einfach eine klasse Person. Caro rechnet mir exakt aus, was da alles rein muss in den Magen. Und es ist eine ganze Menge: 10g Kohlenhydrate pro Gramm Körpergewicht. 



Da ich ca. 75kg wiege, soll ich mich an 800g/KH pro Tag (!!) orientieren. Hauptsächlich Kartoffeln, ein bißchen Gemüse, Obst, Nudeln. Wenig Fette. Normal Salzen. 

Okay denke ich mir. kann nicht so schwer sein. 

Oatmeal
Ich bin nur  noch am Essen. Kartoffeln kann ich schon gar nicht mehr sehen. Super ist die Menge an Clif-Bars, die ich so verdrücken kann. Super lecker diese Dinger. Normalerweise muss ich mich immer zurück halten. Jetzt gibts nach dem Essen noch nen Clif-Bar als Nachtisch. 



Mein Frühstück besteht nun regelmäßig aus Oatmeal. Und zwar richtig viel. 
Frisches Obst dazu, ein bißchen Kokosblütenzucker und - wenns nicht süß genug sein kann - auch noch Agaven-Dicksaft oder Ahorn-Sirup :-)

Ich schiebe nur noch einen Bauch vor mir her. Regelmäßig habe ich das Gefühl, gleich bekomme ich einen Zuckerschock :-)

Erstaunlich aber trotz allem: Morgens nach dem Aufstehen, ist alles wie immer. Ich schiebe also keine Kugel vor mir aus dem Bett. Der Körper nimmt das Essen an, die Verdauung funktioniert. 








Auf die Wage stellen möchte ich mich trotzdem nicht mehr. Spielt auch keine Rolle laut Frau Rauscher: "Hör doch endlich mit dem ständigen Wiegen auf. Das brauchst Du in Frankfurt eh alles auf!"

Hoffentlich hat sie recht. 
Hoffentlich geht das alles gut. 
Hoffentlich gehts bald los. 

Tapering ist härter als der Ironman. Zumindest im Kopf :-)


Freitag, 13. Juni 2014

Raw till four. On my way to Ironman European Championship Germany



Der Sommer ist endlich da. Und mit dem Sommer geht es auch in großen Schritten auf das Saisonhighlight: Ironman Frankfurt am 06.07.2014.
3,8km Schwimmen, 180km Rad und 42,2 Laufen.


Mein drittes Rennen über eine solche Distanz und trotzdem - ich kanns mir eigentlich nicht vorstellen das tatsächlich zu machen.
Die Selbstzweifel sind da, schaffe ich das? Habe ich genug trainiert? Bin ich körperlich und vor allem mental fit genug mich diesem Rennen zu stellen?

Antworten soll die Vorbereitung und darin eingebundene Rennen bringen.

Hachenburg Team Triathlon

Mussbach. Viel Kampf aber auch "anständiges" Rennen
Mein erstes Rennen verläuft vielversprechend. In Mussbach kann ich meine Bestzeit der letzten Jahre um 3 Minuten unterbieten und lande bei einem hervorragend besetzten Rennen ganz akzeptabel. Eine Woche später in Maxdorf erwischt mich dank brütender Hitze ein absoluter Hammer: Ich bin völlig Dehydriert. Warum und weshalb sollte erst meine spätere Analyse ergeben, dazu schreibe ich nochmal einen extra Bericht "Triathlon Hitze Rennen" (coming soon).


Glücklich über die riesige Melone als Zielverpflegung (Spiegelt sich links oben in der Brille :-)

Wie läuft die Vorbereitung auf das Ironman-Rennen werde ich immer öfter gefragt, je näher der Wettkampf im Kalender auf mich zukommt (fast spürbar erdrückend schnell).
Ich habe meine Kilometer auf dem Rad gesammelt. Gegenüber der letzten Jahre habe ich wesentlich mehr auf Intensität anstelle von "Kilometerfressen" geachtet.

Mussbach vor dem Start
Mein Radrennen im Rahmen vom TeamTriathlon in Kusel und auch die Performance in Mussbach sind schon so wie ich mir das vorgestellt habe, die Wattwerte die ich mir vorgenommen hatte konnte ich genau wie gewünscht erbringen.

Es warten nun - da noch 3,5 Wochen bis zum Ironman anstehen - wirklich harte Trainingseinheiten auf mich und ich bin sehr gespannt, wie sich die Form nochmal zuspitzen lässt. Einheiten wie 4.000m Schwimmen auf Zeit und direkt im Anschluss 5h Rad sind nun Normalprogramm. Da heißt es viele Bananen und Datteln zu bunkern.

Raw till four - Roh bis um Vier

So lässt sich die Ernährung in meiner Ironman-Vorbereitung beschreiben. 
Bananen, Sojamilch, Kokoswasser, gefrorene Erdbeeren!




D.h. ich ernähre mich bis 16-17 Uhr rohvegan und am Abend gibt es gekochtes Essen. Ich achte im Moment sehr auf ausgeglichenes Essen, etwas mehr pflanzliches Protein (damit sind natürlich nicht Eiweisspulver o.ä. gemeint). 

So starte ich morgens immer mit einem großen Bananen-Shake (ca. 8-10 Bananen, Datteln, Erdeeren oder Himbeeren, usw.). 






Erdbeeren im Büro

Mittags gibt es Erdbeeren mit Mango (schon fast seit 3 Wochen). Ich kann diese Kombination nicht widerstehen. 
Banane (unten), Mango-Erdbeere-Mango-Erdbeere.... So lecker!!!!!
Am Abend gibt es im Moment regelmäßig Kichererbsen. Ich liebe diese Dinger. Ich nehme hierzu die fertig vorgekochten aus der Dose (selbst kochen dauert Ewigkeiten!!) und röste die in der Pfanne mit ein wenig Olivenöl an. Dazu Salat, Tomaten, Kartoffeln, Nudeln, o.ä. 



Ich versuche immer, so fettarm wie möglich zu bleiben (wobei mir dieses Teufelszeug Tahini das wirklich nicht leicht macht). 






Dazu versuche ich immer, so viel wie möglich (wenns die Zeit erlaubt) selbst zu kochen und zubereiten. Also wie z.B. die schon mal beschriebenen Zucchini Burger, hier auch mit selbstgebackenen Brötchen :-)


Sebstversuch an thailändischem Essen (Morning Glory):
Wasserspinat, Pilze, Knoblauch, Chilis und Reis


Wenn das Training wirklich anzieht und richtig viel Energie benötigt wird, mache ich mir zum Frühstück gerne auch mal ein Oatmeal, also Haferflocken, Dinkelflocken usw. über Nacht in Hafermilch/Mandelmilch o.ä. im Kühlschrank einziehen lassen, morgens Obst dazu, ein paar Datteln, Kokosblütenzucker und schon ist genug Power für das Training und den Alltag da!!










Wie schon gesagt, nun gilt es die Kräfte zu bündeln, nächste Woche stehen 26 Stunden (!) Training auf dem Plan. Ich habe hierzu halbtags Urlaub genommen, damit ich das stemmen kann. Drückt mir die Daumen, ich werde berichten wie es weiter geht.

Auf jeden Fall - ich muss es Euch wieder schreiben: 100% Pflanzenkraft sorgen für 100% Leistungsfähigkeit! Tut Euch und unserer Welt den Gefallen und probiert es aus, es ist so leicht! GoVegan!!

Hier schicke ich Euch noch ein paar Bilder von meinen "Kreationen". Für mehr checkt meinen Instagram-Account. Bis bald,

Euer Tobias



Selbstgebackenes Bananenbrot der Variante FATFREE


Bananas
Der Obsvorrat zu Hause

Großer Grüner Salat mit Fruits: Apfel, Ananas, Datteln und Granberries

Eingeweichte Chia-Samen (in Kokosmilch) und Obst, On top: Maulbeeren




Freitag, 23. Mai 2014

Vegan Zucchini Burger

Und endlich kommt mal ein richtiger Rezept-Post.

Vielleicht erinnern sich noch ein paar Leute von Euch an den veganen Stand auf dem Wochenmarkt in Kaiserslautern. Hier gab es neben Suppen, Dips und Süßigkeiten auch immer verschiedene Burger. Diese Burger waren einfach himmlisch.
Nur war für die Betreiber offensichtlicher mehr Aufwand als Ertrag und so ist dieser Stand seit 2014 nicht mehr auf dem Wochenmarkt vertreten. Wirklich sehr schade.
Gerade die Zucchini Burger fehlen mir sehr.

Das gute an diesen Burgern aber: Ich habe das Rezept :-) :-)

Und heute wurds gleich ausprobiert und es war soooo lecker!!
Es kamen aus dem Rezept ca. 7 kleine Burger heraus, dazu gab es ein frisches Baguette, grünen Salat mit sommerlichem Dressing und als Dip noch eine Guacamole (wobei das schon übertrieben ist, war einfach nur Avocado, Tomaten und eine Brise Salz).

Und hier das Ergebnis:


Das Rezept:
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 (nicht zu kleiner) Zucchino
  • 6 getrocknete Tomaten, in Öl eingelegt
  • 5 EL gemahlene Mandeln
  • 5 EL kernige Haferflocken
  • 5 EL Weizenmehl (405er)
  • 2 EL Tomatenmark
  • Oregano, Majoran, Thymian
  • 3-4 EL Gemüsebrühe
  • Salz & Pfeffer

Scharlotte und Knoblauch anschwitzen und die Zucchini klein raspeln. Die Tomaten auch klein hacken bzw. schneiden. Dann alles in eine Schüssel und ca. 60min im Kühlschrank ziehen lassen.
Danach anbraten und genießen!!



Original-Quelle des Rezepts: http://mrswilson.de/blog/?lang=de

Vollgas im Training

Ganz schön ruhig geworden, oder?

Nicht dass es bei mir langweilig wäre oder ich nicht mehr über fruchtbasierende Ernährung berichten könnte. Ganz im Gegenteil.

Ich habe einfach nur brutal wenig Zeit im Moment.

Die letzten Wochen waren mit 16, 18 und 19 Stunden Training (nebenbei muss ich ja auch noch ins Büro) nicht nur zeitraubend sonder auch vor allem kräftezehrend.

Freibad-Schwimmen
Neben dem Training habe ich aber auch sehr viel über mich und meine Ernährung in diesen Wochen gelernt.

Nachdem ich ja nun schon fast ein 3/4-tel Jahr mir stets vornehme, fruchtbasierend und nach 80/10/10 zu essen, hat sich die Essgewohnheit bei mir inzwischen eingestellt. Und ich fühle mich großartig!!
Ich habe mindestens 3.000 kcal am Tag die ich zu mir nehme. Und das fast komplett in Rohkostform.

5kg Medjool Datteln aus Israel

Wenn ich überhaupt gekochtes Essen habe, dann am Abend (sogenannt RawTill4).

Ich starte morgens mit einem 8-10 Bananen-Shake, wahlweise mit anderem Obst, nur mit Bananen oder auch mal als Green-Smoothie mit Salat oder Spinat.






Dieser Smoothie hält perfekt bis 12 Uhr mittags, wenn ich mal Hunger habe gibt es dazwischen als Snack ein paar fleischige super süße Medjool Datteln.




Im Thai-Laden um die Ecke habe ich Kokoswasser endlich in Liter-Packungen bekommen. Nichts schmeckt besser als ein Bananen-Shake (6 Bananen, 2 gefrorene Bananen) mit Kokoswasser und Datteln. Ich könnte mich nur noch hiervon ernähren :-)))

Mein Mittagstisch sieht einfach nur Obst vor, welches ich in der Mittagspause besorgen kann. Also gibt es hier im Moment Mango/Erdbeeren/Himbeeren/Blaubeeren/Melonen und Äpfel...

Wobei die Kombination von Mango-Erdbeeren und Himbeeren einfach unschlagbar ist :-))))





Abends probiere ich momentan alles mögliche aus:

Quinoa-Salat mit Pilzen, Kichererbsen, Zucchini, Paprika. Dazu kein Dressing, sondern nur Salz/Pfeffer und Zitronensaft. 

Grüner Salat (meistens mit Tahini-Dressing) und mit allerlei Gemüse und gebratenem Tofu gefülltes Reispapier (frische Frühlingsrollen)

Zucchini-Nudeln mit Avocado-Dressing

Und das beste ist: mir geht es wirklich gut. Ich trainiere für meine Verhältnisse gut, habe zu keiner Zeit ein energetisches Defizit und ja so ein bißchen Gewicht habe ich auch verloren.

Gerade bei langen Radeinheiten, ca. 5-6 Stunden, bei langen 30km-Läufen, habe ich keinerlei Probleme und stecke alles auch von der Regeneration sehr gut weg!

Regelmäßig freue ich mich kurz bevor ich heim komme auf einen Bananenshake, einfach großartig wie 10 Bananen mit Kokoswasser schmecken. Ihr merkt, ich bekomme kaum genug Bananen im Moment.

Am Samstag, huch das ist morgen, da beginnen die ersten Wettkämpfe für mich mit dem TeamTriathlon in Kusel und ab nächster Woche kommen die richtig harten Rennen. Ich werde mir Mühe geben etwas häufiger hier zu schreiben.




Ansonsten könnt Ihr auch über meinen Instagram-Account auf dem Laufenden bleiben! Ich habe mir vorgenommen hier etwas aktiver zu sein und habe schon ganz interessante Menschen auf Instagram gefunden (auch so manch schon lange nicht mehr gesehene Gesicher, zu denen der Kontakt nicht mehr besteht ;-)  ).
Wir 80/10/10er sind wahrlich nicht alleine auf diesem Planeten und auch in Deutschland gibt es einige die diese Ernährungsform teilen. so follwo me on instagram: http://instagram.com/tobinature

Stay tuned und sorry dass ich hier ein paar Wochen nicht aktiv war.




GoVegan and go out and challenge yourself!