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Montag, 22. September 2014

Banana Island Part II

Schon lange plane ich wieder die Reise auf die Insel.
Nur klappt das einfach nicht.
Zwar bin ich vor 4 Wochen schon mal losgezogen um auf BananaIsland wieder ein paar schöne Tage zu verbringen, aber bin ich doch wieder den Gelüsten des Standart-Essen unterlegen.

Doch nun habe ich Vorkehrungen getroffen:
Heute am Tag der Abreise habe ich sämtliche weiteren Lebensmittel vernichtet. Gestern - glücklicherweise war ich auch noch ein Halbmarathonrennen gelaufen (dessen Ergebnis so schlecht ist dass ich es verdrängt habe und auch hier kein weiteres Wort verliere) und so konnte ich gestern auch noch Essen was das Zeug hielt.
Resultat: Die Wohnung ist voll mit Bananen. Und NUR BANANEN!!

Vergangene Woche habe ich bereits in zwei Einkaufs-Schüben ca. 40kg Bananen gekauft, die sind nun schön reif. An diesem Wochenende kam eine weitere Kiste dazu, die sollte gegen Mittwoch die richtige Reife haben.



 
Also was ich bei meinem ersten Besuch auf Banana-Island gelernt hatte: Planung ist wichtig!!
Das hätte ich dieses Mal erledigt.

Heute vormittag war ich mit einem Bananen-Shake (8 Bananen, Kokoswasser) gestartet.

Zum Mittagessen gab es noch ein paar Nektarinen die hier noch rumlagen und auch ein paar Bananen.


Jeder der BananaIsland schon mal gemacht hat wird hier merken, 8 Bananen zum Frühstück und das Mittagessen: Das sind viel zu wenig Kalorien. Und genau deswegen bin ich um 18h völlig hungrig aus dem Büro gestürmt, der Gefahr und dem Verlangen mir in der Stadt schnell "was im Vorbeigehen" zu holen konnte
ich gerade so widerstehen.

Endlich zu Hause gabs mal schnell 5 Bananen.

Damit ich zum Snacken in Zukunft etwas greifbar habe, habe ich ca. 15 Bananen in den Dehydrator (Dörrgerät) geworfen, in Scheiben geschnitten, mit geriebener Vanille bestreut. In 12 Stunden hab ich getrocknete Bananen die ich einfach für den kleinen Hunger im Büro lagern kann.



Zum Abendessen - und während ich hier schreibe - gibt es einen super Vanille (non)Milkshake aus 9 Bananen, Kokoswasser, Kokosblütenzucker und geriebener Vanille. Super lecker.

Ab morgen werde ich versuchen, auch mindestens einmal am Tag noch Grün dazu zu essen. Z.B. Eisbergsalat, Ruccola, Basilikum usw....

Das war Tag 1, Aufbruch nach BANANA Island.

Stay tune, check out my instagram-picutres and carb up!!





Freitag, 13. Juni 2014

Raw till four. On my way to Ironman European Championship Germany



Der Sommer ist endlich da. Und mit dem Sommer geht es auch in großen Schritten auf das Saisonhighlight: Ironman Frankfurt am 06.07.2014.
3,8km Schwimmen, 180km Rad und 42,2 Laufen.


Mein drittes Rennen über eine solche Distanz und trotzdem - ich kanns mir eigentlich nicht vorstellen das tatsächlich zu machen.
Die Selbstzweifel sind da, schaffe ich das? Habe ich genug trainiert? Bin ich körperlich und vor allem mental fit genug mich diesem Rennen zu stellen?

Antworten soll die Vorbereitung und darin eingebundene Rennen bringen.

Hachenburg Team Triathlon

Mussbach. Viel Kampf aber auch "anständiges" Rennen
Mein erstes Rennen verläuft vielversprechend. In Mussbach kann ich meine Bestzeit der letzten Jahre um 3 Minuten unterbieten und lande bei einem hervorragend besetzten Rennen ganz akzeptabel. Eine Woche später in Maxdorf erwischt mich dank brütender Hitze ein absoluter Hammer: Ich bin völlig Dehydriert. Warum und weshalb sollte erst meine spätere Analyse ergeben, dazu schreibe ich nochmal einen extra Bericht "Triathlon Hitze Rennen" (coming soon).


Glücklich über die riesige Melone als Zielverpflegung (Spiegelt sich links oben in der Brille :-)

Wie läuft die Vorbereitung auf das Ironman-Rennen werde ich immer öfter gefragt, je näher der Wettkampf im Kalender auf mich zukommt (fast spürbar erdrückend schnell).
Ich habe meine Kilometer auf dem Rad gesammelt. Gegenüber der letzten Jahre habe ich wesentlich mehr auf Intensität anstelle von "Kilometerfressen" geachtet.

Mussbach vor dem Start
Mein Radrennen im Rahmen vom TeamTriathlon in Kusel und auch die Performance in Mussbach sind schon so wie ich mir das vorgestellt habe, die Wattwerte die ich mir vorgenommen hatte konnte ich genau wie gewünscht erbringen.

Es warten nun - da noch 3,5 Wochen bis zum Ironman anstehen - wirklich harte Trainingseinheiten auf mich und ich bin sehr gespannt, wie sich die Form nochmal zuspitzen lässt. Einheiten wie 4.000m Schwimmen auf Zeit und direkt im Anschluss 5h Rad sind nun Normalprogramm. Da heißt es viele Bananen und Datteln zu bunkern.

Raw till four - Roh bis um Vier

So lässt sich die Ernährung in meiner Ironman-Vorbereitung beschreiben. 
Bananen, Sojamilch, Kokoswasser, gefrorene Erdbeeren!




D.h. ich ernähre mich bis 16-17 Uhr rohvegan und am Abend gibt es gekochtes Essen. Ich achte im Moment sehr auf ausgeglichenes Essen, etwas mehr pflanzliches Protein (damit sind natürlich nicht Eiweisspulver o.ä. gemeint). 

So starte ich morgens immer mit einem großen Bananen-Shake (ca. 8-10 Bananen, Datteln, Erdeeren oder Himbeeren, usw.). 






Erdbeeren im Büro

Mittags gibt es Erdbeeren mit Mango (schon fast seit 3 Wochen). Ich kann diese Kombination nicht widerstehen. 
Banane (unten), Mango-Erdbeere-Mango-Erdbeere.... So lecker!!!!!
Am Abend gibt es im Moment regelmäßig Kichererbsen. Ich liebe diese Dinger. Ich nehme hierzu die fertig vorgekochten aus der Dose (selbst kochen dauert Ewigkeiten!!) und röste die in der Pfanne mit ein wenig Olivenöl an. Dazu Salat, Tomaten, Kartoffeln, Nudeln, o.ä. 



Ich versuche immer, so fettarm wie möglich zu bleiben (wobei mir dieses Teufelszeug Tahini das wirklich nicht leicht macht). 






Dazu versuche ich immer, so viel wie möglich (wenns die Zeit erlaubt) selbst zu kochen und zubereiten. Also wie z.B. die schon mal beschriebenen Zucchini Burger, hier auch mit selbstgebackenen Brötchen :-)


Sebstversuch an thailändischem Essen (Morning Glory):
Wasserspinat, Pilze, Knoblauch, Chilis und Reis


Wenn das Training wirklich anzieht und richtig viel Energie benötigt wird, mache ich mir zum Frühstück gerne auch mal ein Oatmeal, also Haferflocken, Dinkelflocken usw. über Nacht in Hafermilch/Mandelmilch o.ä. im Kühlschrank einziehen lassen, morgens Obst dazu, ein paar Datteln, Kokosblütenzucker und schon ist genug Power für das Training und den Alltag da!!










Wie schon gesagt, nun gilt es die Kräfte zu bündeln, nächste Woche stehen 26 Stunden (!) Training auf dem Plan. Ich habe hierzu halbtags Urlaub genommen, damit ich das stemmen kann. Drückt mir die Daumen, ich werde berichten wie es weiter geht.

Auf jeden Fall - ich muss es Euch wieder schreiben: 100% Pflanzenkraft sorgen für 100% Leistungsfähigkeit! Tut Euch und unserer Welt den Gefallen und probiert es aus, es ist so leicht! GoVegan!!

Hier schicke ich Euch noch ein paar Bilder von meinen "Kreationen". Für mehr checkt meinen Instagram-Account. Bis bald,

Euer Tobias



Selbstgebackenes Bananenbrot der Variante FATFREE


Bananas
Der Obsvorrat zu Hause

Großer Grüner Salat mit Fruits: Apfel, Ananas, Datteln und Granberries

Eingeweichte Chia-Samen (in Kokosmilch) und Obst, On top: Maulbeeren




Mittwoch, 2. April 2014

Banana Island - Days 1, 2 & 3

Banana Island

Ich sage gerne, "ich bin gerade auf Banana Island." Klingt irgendwie nach Urlaub. Und nach einer gewissen Auszeit. 
Eine Auszeit ist es auch irgendwie. Eine Auszeit von eingefahrener Essens-Struktur, eine Auszeit von gekochtem Essen (das es ja eh wenn überhaupt nur abends gibt). 
Und gleichzeitig eine neue Erfahrung. 
Banana Island bedeutet, einfach nur Bananen essen. Und  n u r Bananen. 
Dazu habe ich mir ein paar Regeln auferlegt: Erlaubt sind natürlich Bananen (so viele wie gewollt), einmal am Tag Grünzeug (Salat) und mein heißgeliebter Kokosblütenzucker (Amanprana Bio Kokosblüten-Zucker "Gula Java Brut"). 

Dazu möchte ich 4 Liter Wasser am Tag trinken, um dem Detox-Effekt etwas vorzubeugen und um einfach ausreichend hydriert zu sein. 


Ein ganzes Einkaufsband Fair-Trade Organic Bananas
Ich habe ich also ein paar Tage vorher insoweit auf die "Reise" vorbereitet, indem ich einfach mal kräftig Bananen eingekauft habe.









Das hatte u.a. dazu geführt, dass der Kassierer beim Einkaufsmarkt als ich den Laden betreten hatte laut bei seiner Kollegen nachfrage: "Haben wir noch genug Bananen im Lager??". :-D Der Kerl wusste was ihn erwartet. 

Zusätzlich habe ich mich im Internet nach Erfahrungsberichten umgesehen. 
Insbesondere der Blog von veganessa hat mir sehr geholfen (der Blog ist auch für alles weitere was die einzig richtige Ernährung angeht zu empfehlen: (http://vegantemptation.blogspot.de/2013/07/nessis-visiting-to-banana-island-30.html). 
Veganessa hat hier wesentlich mehr Hintergründe dieser Bananendiät oder des Bananenfastens erläutert. Ich möchte das hier nicht alles wiedergeben, wen es interessiert, lest Euch Veganessas wirklich interessanten und gut geschriebenen Blog durch!!
Wer noch mehr Informationen braucht, es gibt im Internet für diese Ernährung eine ganze Community! Hier das wohl populärste Forum: http://www.30bananasaday.com/. 
Gerade die Pioniere Freelee (Banana-Girl) und DurianRider sind auf youtube und facebook stark vertreten und erläutern sehr viel zu dieser Ernährung und dem Life-Style
  • Warum?? Und warum gerade jetzt Banana Island ??

Ich komme gerade aus einer fetten und langen Erkältung wieder zurück. So richtig trainieren kann ich noch nicht, ich gehe aber zum Glück wieder arbeiten und hoffe bald alles überstanden zu haben. In den 10 Krankheitstagen habe ich frei nach Lust und Laune gegessen. Gerade Bananenbrot und Kartoffeln, Pommes und Erdnussmuß konnte ich nicht wiederstehen. Das war weder fettfrei noch war es gesund. Also möchte ich jetzt in Form einer Bananenkur einfach meinem Körper etwas Gutes tun. 
Der Körper soll sich durch diese Mono-Frucht-Diät (also nur eine Frucht) mit der Verdauung leicht tun, die Verdauung regulieren, entgiften und einfach besser "gesunden"). 
Ich hätte das auch mit Mangos machen können, nur ist das besonders finanziell auch ein richtiger Kraftakt. 
Gerade die Mangos und meine Medjol-Datteln fehlen mir ein wenig heute am dritten Tag. 


Mittagessen: Romana-Salat-Blätter, 11 Bananen, etwas Petersilie, zusammengerollt als Wrap. Super lecker. 























  • Was muss ich beachten?
1kg organic Coconutsugar
Nachdem ich mich etwas schlau gemacht habe, versuche ich neben viel trinken besonders, mein Essen auf 3 Mahlzeiten zu beschränken. Und darum, eine richtig hohe Kalorienaufnahme zu haben. Ich versuche etwa 30 Bananen am Tag zu mir zu nehmen, um nicht in ein Kalorienloch zu fallen, was wohl das Ende der Reise bedeuten würde. Also kalkuliere ich mit mindestens 3.000kcal/Tag, besser mehr. 
Das wichtigste überhaupt ist, richtig reife Bananen zu essen!!!! Ja diese süßen Bananen, die weichen, die mit den braunen Flecken! Mit unreifen Bananen tut man sich keinen Gefallen!! Diese unreifen Bananen sind auch der Grund der Verstopfungen, die dem Ruf der Banane vorweg eilen. Ich werde täglich gefragt, ob ich noch aufs Klo gehen kann. Ja, das kann ich - und ehrlich gesagt besser als je zu vor!!






  • Und wie läufts die ersten Tage??
Ich muss schon sagen, wie damals bei der 30 Days Raw Food Challenge  (Was ja der Ursprung für diesen Blog ist) bin ich einfach und unbedarft auf die Insel gezogen, ohne wirklich Essenspläne zu erstellen. Im jetzigen Fall ist die Auswahl auch relativ beschränkt. 
Meine Kollegen im Büro sind leicht irrigiert, ich sitze Mittags im Büro und wickel mir 10 Bananen als Wrap im Salatblatt ein. Morgens und abends gibt es ein Shake oder (abends) ein Bananeneis. 

Bananeneis: 7 gefrorene Bananen, 1ne normale Banane, in den Mixer mit Zimt, dazu Kokosblütenzucker. So unglaublich lecker. 




Vitamix mit geforeren Bananen (11 Stück).
Das gibt das Abendessen. 
Meiner Verdauung geht es wirklich sehr gut, ich behaupte sogar sehr gut. Ich habe keine Probleme, nur muss ich etwas öfters gehen :-) Kann 1. daran liegen, dass ich jetzt einfach wirklich große Portionen esse, 2. dass ich sehr viel trinke, und 3. dass ich keinerlei Salz zu mir nehme und der Körper dadurch ausschwemmt. 
Ich vermisse abends zwar etwas das gewohnte Essen, gerade wenn meine Freundin sich etwas leckeres kocht. Aber die Motivation ist da und ich genieße dann meinen Bananenshake mit z.B. Ruccola und Wildkräutern (Basilikum, Thymian, Rosmarin, etc.). 

Mir geht es mit der Ernährung wirklich gut. Ich habe nicht das Gefühl, zu einseitig zu essen, ich bin nach dem Essen wirklich satt (eine Mahlzeit hat über 1.000kcal!!!). Aber da das Obst nunmal durch den Körper "duchrauscht" habe ich auch bald wieder Hunger und freue mich dann schon schnell wieder auf die Bananen. 







  • Und nu??
Mittagessen :-)

Ich habe vor, insgesamt 7 Tage auf der Insel zu bleiben. Das fordert mich besonders am Wochenende heraus, da sollten laut Trainingsplan 5 Stunden ziemlich hartes Radtraining und auch 2:20h Laufen (das könnten 30km werden) abgespult werden.  






Aber ich habe hier so eine Kiste stehen mit ca. 30kg Bananen, die just zum Wochenende reif werden :-)
Ich werde hier von den Tagen 4, 5, 6 und 7 wieder berichten. 

Bis dahin, viele Grüße von Banana-Isand.