Samstag, 22. März 2014

Besuch in der Röhn - Rhön-Park-Hotel

Die Rhön.
Wer?
Die Rhön. Ich musste mich erst mal informieren, wo genau die Rhön liegt. 
Wikipedia spricht vom "Land der offenen Fernen". Einem deutschen Mittelgebirge mit einem drei Ländereck von Hessen, Bayern und Thüringen. 
Würde man mit einem Dart-Pfeil auf die Mitte der Deutschlandkarte werfen, die Wahrscheinlichkeit "die Rhön" zu treffen wäre relativ hoch. 

Bereits im vergangenen Jahr hatten wir mit den Verantwortlichen des hier ansässigen "Rhön-Park-Hotel" Gespräche über eine Zusammenarbeit geführt. Schnell haben wir auf einer Wellenlänge gelegen und das Rhön-Park-Hotel bereits auf unserer Wettkampfbekleidung der FCK-Triathleten aufgedruckt. 


Nun wurde es Zeit, endlich mal in "die Rhön" zu fahren und uns selbst einen Eindruck von Hotel, Landschaft und Region zu machen. 
Die Fahrtzeit von Kaiserslautern bis vor Ort hat ca. 2,5 Stunden betragen. Über Frankfurt und Fulda ging es auf der Autobahn, danach über Bundes- und Landstraßen in eine Landschaft, die mich eher an die schwäbische Alb oder Bereiche im Allgäu erinnert hat (wobei die schneebedeckten Berge natürlich fehlten). 
Eine abgelegene Gegend, viele Felder, Kühe und Schaafe. 
Leider spielte das Wetter so rein gar nicht mit und es regnete und der Nebel nahm uns oft die Sicht. 

Als wir kurz vor dem Rhön-Park-Hotel uns langsam aber sicher einer Höhe von 900 HM näherten, waren so gar kleine Schneereste zu entdecken. 

Im Hotel angekommen war ich erst mal völlig überrascht. So groß hatte ich mir die Anlage auf keinen Fall vorgestellt. Das Hotel nennt sich nicht umsonst "Aktiv-Resort". 

Gerade angekommen konnten wir uns mit der Geschäftsleitung austauschen und gegenseitige Vorstellungen und Ziele besprechen. Wir sind sehr gut verblieben und die Möglichkeiten vor Ort bieten einem Triathleten perfekte Trainingsbedingungen. 



Gerade die selektive Landschaft lädt geradezu ein zum Radfahren, ganz nach Bedarf für Rennrad und Mountainbike. Laufstrecken sind rund um das Hotel - wenn auch deutlich selektiver als so manch heimische Runde - reichlich geboten. 
Wenn der Nebel und Regen endlich mal verzogen ist, bietet sich einem ein traumhafter Ausblick auf die umliegenden Täler.


Wir bezogen auch sofort unser Zimmer und fühlten uns sofort sehr wohl. Das Zimmer war sehr groß und sehr schön eingerichtet, eine kleine Küche bietet Kochgelegenheit. Das ist im Trainingslager auch sehr viel wert :-)















Nun ging es zum Mittagessen. Hier kann sich der Veganer am Salat- und Nudelbuffett in einem der mehreren Speiseräume bedienen. Die Küche ist flexibel und geht auch auf meine Wünsche ein. Ich kann mich hier als Veganer anmelden und so wird für mich eigens eine vegane Soße, eine fettfreie Speise oder einfach individuelles Essen bereitet.
Satt und zufrieden ging es zum Sportprogramm über. 

Da wie erwähnt der Regen unseren Radplänen einen Strich durch die Rechnung machte, wurden uns vom Hotel freundlicherweise Mountainbikeräder zur Verfügung gestellt. 
Unsere Tour durch die Rhön (wir waren ca. 2h unterwegs) wurde geführt von Andi Rohe (http://www.rhoentrail.de/). Nach einem Techniktraining führte uns Andi über Trails und Waldwege zu ein paar schönen Aussichtspunkten und kümmerte sich wirklich super um uns!! Vielen Dank Andi und bis bald!



Zurück im Hotel entspannten wir uns im Hoteleigenen Schwimmbad oder in der Sauna. 
Zum tatsächlichen Schwimmtraining bietet sich ein ca. 20min Autofahrt entferntes Schwimmbad an. Hier konnten wir uns beim ortsansässigen Bademeister anmelden, der extra für uns eine Bahn absperrte, sodass wir ein ungestörtes Schwimmtraining und 3.500m abspulen konnten. 

Mein Fazit unseres ersten Besuchs im Rhön-Park-Hotel: 
Wer dem Alltag entfliehen möchte, einfach schnell eine Auszeit nehmen will, Ruhe und Entspannung sucht, der ist mit nicht viel Zeitaufwand schnell in "die Rhön" gefahren und findet im Aktiv-Resort des Rhön-Park-Hotels diverse Möglichkeiten der Entspannung oder auch der aktiven Erholung. 
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ich mich hier das ein oder andere Wochenende ganz gezielt auf einen Triathlon vorbereiten kann, ohne in die Ferne reisen zu müssen. Die Rhön bietet hervorragende Trainingsbedingungen, verkehrsarme Straßen, knackige Anstiege und lange flache Talstraßen. 
Das Rhön-Park-Hotel bietet für uns Triathleten einen Dreh- und Angelpunkt zur Koordinierung unseres Trainings. Ob Rennrad oder Mountainbike, Laufstrecken im Wald, hoteleigenes Fitnesstudio, Wellnessbereich und im Winter Langlaufloipen direkt vor dem Hotel (das Hotel verleiht selbst die dafür erforderliche Ausrüstung) - hier haben wir die Möglichkeit, hervorragende Trainingsbedingungen zu genießen. 

Schon bald werden wir wieder kommen in "die Rhön". Mitten in Deutschland. Ins Rhön-Park-Hotel. 

Auch die ortsansässige Presse hat über unseren Aufenthalt berichtet!! 


Bilderquelle: Rhön-Park-Hotel, Wikipedia

Sonntag, 9. März 2014

Fuerteventura Las PlayItas - Trainingscamp 2014

Es ist tatsächlich schon wieder eine ganze Woche her. Oder vielleicht auch erst eine Woche her. Schon erstaunlich, wie je nach Stimmungslage der Urlaub schon in weite Ferne gerückt ist oder doch gerade erst vorbei ist.

Wieder hat es uns - dieses Mal zu viert - zum Trainieren nach Fuerteventura gezogen. Diese Insel bietet hervorragende Trainingsbedingungen was Streckennetz, Steigungen, Landschaft und vor allem Wetter angeht. Auch wenn sich im Vergleich zu unseren heimatlichen Strecken durchschnittlich etwas mehr Höhenmeter auf dem Garmin zeigen, kann man auch hier relativ flach fahren. Im Vergleich zu Lanzarote oder Gran Canaria ist es also für Grundlagentraining auf Fuerteventura etwas angenehmer.
Und damit sind wir schon beim Thema: Grundlage.

Grundlage fällt manchmal einfach nicht leicht. Gerade wenn man in DEM Hotel für Triathleten absteigt.
Im PLAYITAS (http://www.playitas.info/) ist man einfach rund um die Uhr von trainierenden Menschen umgeben. Irgend jemand läuft, fährt oder schwimmt hier immer. Teilweise trifft man hier auch auf Gesichert, welche aus der Presse schon bekannt sind. Das Playitas ist und bleibt der absolute HotSpot.



Man sollte sich hier konzentrieren, an der Strandpromenade oder beim Treffen auf diverse Radgruppen, nicht automatisch über der eigenen Wettkampfgeschwindigkeit zu trainieren. Sieht zwar gut aus, ist aber kontraproduktiv ;-)
Auch sollte man sich von den zu Hause standardisierten Radstatistiken verabschieden. Bei dem hier herrschenden Wind ist es nicht selten, dass man mit 5km/h weniger im Schnitt unterwegs ist. Dafür aber deutlich länger.

Training im Playitas

Das Playitas bietet hervorragende Trainingsbedingungen.
  • Schwimmen



Mit dem olympischen Pool (8x50m Bahnen) sind hier geniale Schwimmbedingungen zu finden. Gerade morgens in den Sonnenaufgang oder abends wenn sich der Himmel rot färbt, ist es einfach traumhaft zu schwimmen. Auch kann man hier herausragende Schwimmer (teilweise Nationalteams) beim Schwimmen beobachten (was teilweise zu Selbstzweifeln führen kann).
  • Laufen

Umgeben von Hügeln und Lavanlandschaft gibt es diverse Laufstrecken, teilweise ausgeschildert von 5km bis 21km. Hier ist man nie alleine unterwegs. Gerade früh morgens sind ganze Läuferscharen unterwegs.

Als Tipp: Man sollte sich früh morgens einen Lauf zum Lighthouse nicht entgehen lassen. Der Lauf ist nicht einfach, auf den 13km kommen knapp 400 Höhenmeter zusammen, gerade die letzten 1000m vor dem Leuchtturm haben eine Steigung von ca. 8%.

Aber der Ausblick oben lohnt sich und die Laufstrecke ist wirklich schön.









In den Morgenstunden noch ohne Licht gestartet, stellt sich einem schnell ein toller Sonnenaufgang entgegen. Diese Momente sind es doch, warum wir diesen Sport so gerne machen ;-)


  • Radfahren

Wie schon beschrieben, mit dem Wind muss man sich zwangsweise auseinandersetzen. Hat man diesen Trainingspartner erst mal akzeptiert, findet man hier hervorragende Strecken. Knackige Steigungen (Cardon!!) oder moderate Anstiege (Pajara) wechseln sich hier ab. Etwas Vorsicht ist bei starkem Gegenwind geboten, die Windböen, gerade bei Abfahrten, können den Fahrer ganz schön durchschüteln.
















  • Fuerteventura

Wirklich viele Sehenswürdigkeiten bietet Fuerteventura ja nicht.
Die Wanderdühnen sind ein MUSS. Beeindruckend, wie plötzlich sich hier die Landschaft verändert hat.
Betancuria, Pajara und Corralejo sollte man sich nicht entgehen lassen.
Hier ein paar Eindrücke

Betancuria

Corralejo

Betancuria
 

Pajara

Playitas/Lighthouse

  • Vegan im Trainingslager

Jetzt noch zum Thema vegan.
Mir war im Vorfeld schon klar, dass das Thema vegan vor Ort recht schwierig wird. Das Buffet im Playitas ist ein Traum für hungrige Sportler.
Es gibt hier viel Fleisch, Fisch und Käse.
Bei Käse konnte ich nicht ganz die Finger von lassen. Gerade Käse ist ja meine Schwachstelle, Käse ist das einzige, was ich in meiner veganen Ernährung vermisse. Umso schwerer, wenn er in diversen Variationen beim Buffet vor einem liegt.
Es wird aber auch genug veganes Essen geboten: Gemüsebuffet (gerade die typischen kanarischen Kartoffeln), verschiedene Nudeln, Salatbuffet und jede Menge Obst.
Das süße Buffet bietet keinerlei vegane Alternativen :-(

Vegetarisch war klar, für mich ist das Essen von Fleisch und Fisch absolut nicht akzeptabel. Nur dieser Käse.... :-)

Unterm Strich bleibt: Vegan im Playitas kann gehen. Man muss wirklich aufpassen, was in Soßen und Dressing enthalten ist. Vegetarisch ist problemlos möglich, auch wenn die Speisen leider nicht genau ausgewiesen werden. Vegan - eher schwierig, aber auch machbar.
Ich war etwas inkonsequent. Andererseits habe ich das Essen dort auch genießen können.

Dennoch bin ichr froh wieder in unserem veganen Haushalt zu sein. Ich habe in den ersten Tagen richtig viel Obst gekauft (2 Kisten Bananen, 25 Mangos, 9kg (!) Datteln) und ich bin schon wieder völlig in meiner 80/10/10 Ernährung.
Diese Woche gab es reichlich Erdbeeren (ich weiß dass die aus Spanien sind und wohl auch behandelt mit Substanzen, die ich nicht mal aussprechen kann. Aber Lecker ist Lecker), Mangos, Bananen und Beeren.






Mittwoch, 5. Februar 2014

Winterzeit. Bald gehts ins Warme.....

....der Titel ist ein wenig übertrieben.

Wirklich Winter, also Schnee, Eis und weiße Landschaften scheinen für dieses Jahr gänzlich auszufallen.
Einerseits schade, so ein langer Lauf durch verschneite Landschaften ist - mit Ausnahme für die Knie und Gelenke - ja eine wirklich schöne Sache.

Andererseits gut - kann man sein Training ohne offensichtliche Ausreden zu finden voll und ganz durchziehen.


So kommt es, dass ich dieses Jahr bereits 1/3-tel meiner kompletten Laufkilometer des letzten Jahres absolvieren konnte. Okay okay, im Letzten Jahr 900km laufend unterwegs zu sein ist auch kein Ruhmesblatt.

Dennoch bin ich froh, endlich auch im Laufen wieder an eine für meine Verhältnisse ansprechende Form denken zu dürfen. Es kam zumindest in den letzten Jahren nicht allzu oft vor, dass ich Sonntags einen langen Lauf über 2.15h und 29km absolvieren konnte: http://www.strava.com/activities/110606786
In der Geschwindigkeit macht es tatsächlich auch mal richtig Spaß :-D

Am kommenden Sonntag gilt es dann die Form in eine 20km Zeit beim Abschlusslauf der Winterlaufserie Rheinzabern zu versilbern (vergolden wäre wahrlich übertrieben) und somit meinen Laufblock fürs erste mal abzuschließen.


Wintergemüse aus dem Wok:
Grünkohl, Zucchini, Parprika, Chili, Spinat und Zuckerschoten einfach in den Wok! Etwas Gemüsebrühe dazu, (vorgekochte) Maronen dazu. Tolles und schnelles Essen.







Radfahren werde ich in den nächsten Wochen dann hoffentlich in deutlich wärmeren Bedingungen erleben dürfen, geht es doch Mitte Februar ins heißgeliebte PlayItas auf Fuerteventura. Ich freue mich wie ein kleines Kind auf Training-with-the-stars, lässt sich doch dort gerne die absolute Weltspitze auf der gemeinsamen Schwimmbahn - oder zumindest unterwegs auf dem Rad bestaunen.

Eine echte Herausforderung wird das üppige und berüchtigte Buffet im Playitas. Es wird schwierig werden, beim Anblick aller Köstlichkeiten auf 100% vegane Ernährung zu bestehen. Ich werde mein Bestes geben, bin mir aber auch bewusst, dass es nicht vollständig funktionieren wird. Das halte ich aber auch nicht für weiter schlimm, solange ich in meinen eigenen 4 Wänden auf vegane Ernährung zurückgreife und ansonsten nur 90% vegan lebe. Das Fleisch/Fisch und Ei keinerlei Option sein wird versteht sich von selbst.
Ich werde das nächste mal also einiges berichten können.

Wie läuft eigentlich die Ernährung und das heikle Thema Gewichtsmanagement?

Ich hatte seit dem letzten Eintrag "Eat more greens" schon beschrieben, dass gerade in der aktuellen Zeit viel auf Kohl und Gemüse zurück gegriffen wird.

Auch gibt es im Moment in Aldi/Rewe und Edeka eine wahre mangoparadiesische Phase. Die Mangos sind günstig und gut. Also kommt es nicht selten vor, dass man mich mit einer Steige Mango in der Fußgängerzone sieht um meinen nächsten Tagesbedarf zu decken.

 Im Moment besteht mein Mittagessen aus 5 Mangos, das Frühstück aus einem Shake mit 12 Bananen und Wasser (klingt langweilig?? Probiert es aus!! Super lecker!).


Als Erweiterung für den Shake habe ich etwas im Internet gefunden, ein Stevia-Produkt (also kalorienarme Süße) mit Vanille-Geschmack. Da mach ich mir ein ganz klein wenig in den Shake, schmeckt super!















Was gibts von der strengen Kontrollanzeige meiner Körperwaage zu berichten??
Es fällt mir nicht einfach und ich schaffe es auch wahrlich nicht jeden Tag mich an die Faustregel der 80-10-10 Regel zu halben. Aber dank Obst tagsüber und Abends ein leichtes Essen (wie oben beschrieben) stellt sich der Erfolg schon ein wenig ein. Aber seht selbst:


Der Trend ist also klar und sollte bitte auch so weiterlaufen. Bis zu Beginn der Saison ist noch ein Stück. Aber mit dem TSG-Halbmarathon, St. Wendel Halbmarathon, diversen weiteren Läufern stehen auch schon bald die entsprechenden Herausforderungen an.

Bevor ich mich wieder der Arbeit auf dem Schreibtisch widme noch eins:
Wurde ich doch von einem Freund und Laufkollegen schon mehrfach auf Facebook erwähnt, möchte ich mich bei Christian Thomas bedanken. Er hat meinen Blog gelesen und zeigt reges Interesse an dem Lebensstil. Ich drücke Dir Christian ganz fest die Daumen, dass Du den Einstieg in den veganen Genuss genau so problemfrei schaffst wie ich . Go Vegan!!




Dienstag, 14. Januar 2014

Eat more greens and run fast!

Der Winter lässt weiter auf sich warten.
Bei Temperaturen um 5 Grad, kann man wunderbar durch den Winter trainieren.
So kommen Samstags regelmäßig 4-5 Stunden Rad zusammen und auch das Lauftraining schlägt langsam an.

Nur was überhaupt nicht werden will, ist die Anzeige auf der Waage.
Im Vergleich zu letztem Jahr stehen hier einfach 4kg mehr als gewünscht.

In Sachen Ernährung liege ich meiner Meinung nach gut im Rennen. Ich esse alles Grüne (und rohe) was ich in die Finger bekommen kann. Der Grünkohl verschwindet regelmäßig im Mixer und ich fühle mich wirklich gut damit.

Nicht immer ist auch das drin, was drauf steht ;-) 
Grünkohl mit Brokkoli und Granatapfel
Der erste Test wie die Ernährung nun auch im Sport anschlägt stand am 12.1.14 in Rheinzabern vor der Tür.

Nach einer kompletten Woche im 80/10/10 Bereich fühlte ich mich gegen Ende der Woche - trotz Entlastungswoche (11 Stunden) - eigenartig müde und etwas schlapp. Samstags fuhr ich die Beine auf dem Rad nochmal locker (90min) und war eigentlich mehr mit den Einstellungen des Powermeters beschäftigt als das ich mich aufs Kurbeln konzentrieren konnte. Aber wirklich gut gefühlt hatte ich mich nicht.

Sonntags früh ging es dann mit ein paar Freunden unserer Triathlon-Abteilung zum 15er in Rheinzabern.
Zum Frühstück gibts Bananen mit Datteln und auf der Fahrt einen Liter Traubensaft-Schorle.

In Rheinzabern angekommen, musste man sich bei Nebel und -2 Grad erst mal sortieren und auch motivieren. Beim Einlaufen und beim Anblick der mehr als tausend Teilnehmer aber stellt sich auch die Motivation ein. Kalt und etwas glatt, aber im Großen und Ganzen wirklich gutes Laufwetter.

Mit neuem Shirt (GO VEGAN) lief es erstaunlich gut. Vor 4 Wochen kam ich hier noch mit völlig unakzeptablen 40min auf 10km rein.
Dieses mal steht die Durchgangszeit bei 10km bei 38:25min. Soweit so gut.
Zwischen km 10 und 12 ein leichtes Tief aber dann geht es ja schon ins Ziel.

Ab km13 wusste ich, dass ich unter 58min ins Ziel kommen werde und konnte schon wieder ein wenig rausnehmen.
http://www.strava.com/activities/105799591

Alles in Allem bin ich mit meinen 57:53min zufrieden und hoffe auf den anstehenden 20er und einen weiteren Formaufbau.





Was aber wichtig ist: Ich habe das Gefühl der Obst- und Gemüserohkost im 80/10/10 Bereich wirklich Power ohne Ende zu haben. Vorausgesetzt ich esse genug (was dann wirklich viel ist). Ich bin gespannt wie es sich weiter entwickelt.

GO VEGAN and FruitYourself

Montag, 6. Januar 2014

Lets start 80-10-10 Go Fruit Yourself!!

Der Winter (der keiner ist), der Urlaub in Thailand und auch Weihnachten haben sich festgesetzt. Bei mir. auf den Rippen. Ich stehe jeden morgen auf der Waage und steige kopfschüttelnd gleich wieder ab.

Ich habe eine Withings-Waage (die speichert jedes Wiegen auf der Online-Plattform mit Werten des Körperfetts und BMI automatisch ab, wenn man lange darauf stehen bleibt. Wenn der angezeigte Wert über 77kg liegt, steige ich immer ganz schnell runter damit es nicht gespeichert wird. Der Mensch neigt zur Selbsttäuschung).
Heute morgen war mal wieder so ein Moment. Wenn die Waage nach dem Wochenende 90km Rad und 23km zügig laufen trotz allem 78kg anzeigt, ja dann ist es mal wieder an der Zeit endlich was zu ändern!

Das Ess-Verhalten muss endlich wieder dem Training angepasst werden:
Hart gegen den Geist. Gemeinsam mit dem Körper. 

Ich fasse den Entschluss bei meiner Radtour (warum bin ich gerade immer beim Sport bestmöglichst motiviert??). Nach 90km und 60min eiskaltem Regen ( http://www.strava.com/activities/104279705 ) habe ich schon wieder diese Heisshungerattacken.

Nur wenige Stunden nach diesem Entschluss sitze ich völlig überfressen am Tisch. Taminas Mutter hat Geburtstag und es gab sündhaftes Baguette. Okay. Der erste Schuss ging also schon mal sauber daneben.

Ich brauche also mehr Disziplin.
Klar ist: Die (zugegeben seltenen aber vorhandenen) Ausrutscher abseits der veganen Ernährung (Käse-Häppchen) müssen endgültig aufhören.
Klar ist. Öle, Fette, Avocado müssen endlich wieder reduziert werden.
Klar ist: Dem Heißhunger nach dem Essen entgegen treten.
Klar ist: Low-Carb geht nicht!
Klar ist: Auf Dauer geht nur die Variante nach 80-10-10
Klar wird: Go Fruit Yourself!!
Also doch back to were this blog started. Go RAW!

Bis zum Trainingslager in 5 Wochen muss sich an den Rettungsringen rund um die Hüfte etwas ändern.

Ich fange den heutigen Tag gleich mit einem Grünen Shake an.


Zum Mittagessen einem Salat aus Mango, Cherry-Tomate und Paprika an. Einfach lecker!

Nach dem Studio-training heute abend soll es einen Grünkohl-Brokkoli Salat geben. Den passenden Link dazu habe ich hier gefunden:

http://www.rawguru.com/raw-food-recipes/winter-kale-and-cauliflower-salad.html.html

Stay tuned, die nächsten Tage lebt der Blog wieder auf. Neue Rezepte. Bilder. Training.

Go Vegan Triathlete!


Dienstag, 26. November 2013

Hiking Aonang/Krabi Mountain Peak from Tubkaak Beach

Wirklich wandern kann man rund um Aonang schlichtweg nicht. Es ist wirklich sehr bedauerlich. Hier liegt ein traumhaftes und hochinteresantes Waldgebiet, fast Regenwald.

 Und doch gibt es kaum Wege die hier hindurch fuehren. Aber einen haben wir gefunden. Und der hats in sich:

Vom voellig versteckten Strand Tubkaak Beach (der uebringends auch sehr schoen ist) fuerht ein Weg hinauf auf den wohl hoechsten Berg in der Umgebung.

Schon von weitem ist dieser Berg zu erkennen und und zu sehen. Dass er auf der einen Seite wirklich steil abfaellt, sieht man oben noch deutlicher :-)




Der Austieg ist 3,8km lang. Und hats sowas von in sich: 500 HM auf teilweise nicht befestigten Wegen, ueber Wurzyeln, durch Sand und Steine. Es war wirklich toll! Ich habe jede Menge Fotos gemacht und die Natur richtig auf mich wirken gelassen.



 Ein traumhafter Fleck auf der Erde. Ploetzlicher Regen kam uns als Abkuehlung sehr gelegen, wir hatten ca. 34 Grad.



Kurz vor dem Gipfel ist ein ausgeschilderter Weg zu einem malerischen Wasserfall. Leider waren wir gerade dort nicht alleine, sonst haette ich mich ohne Kleider da reingeworfen.

Irgendwo in der Gegend regnet es immer

Immer wieder erlaubt der dichte Wald einen Blick heraus und man sieht die Bucht, das Meer und wie weit man bereits nach oben gekommen ist.




Kurz vor dem Ende, auf einer Hoehe von 500m, aendert sich dann die Vegetation. Hier stehen nicht mehr die grossen hohen Baeume. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zum Gipfel:




Nach 2,5 Stunden (!!) Aufstieg waren wir endlich oben. Und wurden mit einer einmaligen Aussicht belohnt.

Der Rueckweg ist fast schwieriger als der Aufstieg. Das geht gut auf die Knie, aber trotzdem. Unter dem Eindruck der Aussicht ist der Abstieg deutlich leichter zu ertragen.